
Die Bau- und Immobilienwirtschaft steht weiterhin unter Druck. Hohe Baukosten, anspruchsvolle Finanzierungen, steigende Anforderungen und lange Genehmigungsprozesse stellen Projektentwickler, Bauunternehmen und Käufer vor große Herausforderungen. Gleichzeitig bleibt der Bedarf an gutem, bezahlbarem und zukunftsfähigem Wohnraum hoch insbesondere in Berlin und im Berliner Umland.
Im Interview spricht Jörg Peters, Geschäftsführer der Casada GmbH, über die aktuelle Marktlage, notwendige politische Rahmenbedingungen, nachhaltiges Bauen und das Casada Passivhaus+ als Antwort auf steigende Energie- und Betriebskosten.
Frage: Herr Peters, die Bau- und Immobilienwirtschaft spricht seit längerer Zeit von einer schwierigen Marktlage. Wie erleben Sie die Situation aktuell?
Jörg Peters: Die Lage ist weiterhin herausfordernd. Viele Projekte sind heute deutlich schwieriger umzusetzen als noch vor einigen Jahren. Die Baukosten sind hoch, Finanzierungen werden genauer geprüft und Genehmigungsverfahren dauern vielerorts zu lange. Gleichzeitig ist der Bedarf an Wohnraum weiterhin da. Das ist der zentrale Widerspruch: Der Markt braucht Wohnungen, aber die Rahmenbedingungen machen die Umsetzung komplizierter.
Für Projektentwickler bedeutet das, dass man heute noch sorgfältiger planen muss. Jede Kalkulation muss belastbar sein. Man muss die Baukosten, die Finanzierung, die Vermarktung, die Energieanforderungen und die langfristige Bewirtschaftung zusammen denken. Ein Projekt funktioniert nur, wenn alle Bausteine ineinandergreifen.
Frage: Viele Branchenvertreter fordern mehr Tempo beim Bauen. Wo liegt aus Ihrer Sicht das größte Problem?
Jörg Peters: Das größte Problem sehe ich aktuell in der Finanzierung der Kunden. Viele Interessenten möchten kaufen, scheitern aber an hohen Zinsen, gestiegenen Kaufnebenkosten und den strengen Anforderungen der Banken. Der Finanzierungsprozess dauert oft zu lange, ist kompliziert und für viele Kunden kaum überschaubar.
Das führt dazu, dass Nachfrage zwar vorhanden ist, aber nicht in tatsächliche Kaufentscheidungen umgesetzt werden kann. Wenn Kunden nicht finanzieren können, entsteht am Ende auch kein funktionierender Markt. Deshalb brauchen wir einfachere, schnellere und verlässlichere Finanzierungsprozesse.
Frage: Wie beurteilen Sie den Berliner Immobilienmarkt?
Jörg Peters: Berlin bleibt ein sehr starker Standort. Die Nachfrage nach Wohnraum ist hoch, und das wird auch so bleiben. Gleichzeitig ist Berlin ein Markt, in dem Projekte besonders sorgfältig vorbereitet werden müssen. Grundstücke sind knapp, Verfahren sind komplex und die Erwartungen an neue Wohnprojekte sind hoch.
Ich glaube, dass Berlin und das Umland noch sehr viel Potenzial haben. Viele Menschen suchen nicht nur eine Wohnung, sondern ein gutes Wohnumfeld: gute Anbindung, moderne Ausstattung, Energieeffizienz, bezahlbare Betriebskosten und Lebensqualität. Genau hier müssen Projektentwickler ansetzen.
Frage: Welche Rolle spielen Förderprogramme und Finanzierung bei solchen Projekten?
Jörg Peters: Eine sehr große Rolle. Förderprogramme können helfen, moderne und nachhaltige Bauweisen attraktiver zu machen. Gleichzeitig müssen sie verlässlich und verständlich sein. Für Bauherren, Käufer und Projektentwickler ist es schwierig, wenn Förderbedingungen häufig wechseln oder sehr kompliziert sind.
Finanzierende Banken achten heute stärker auf Risiken, Eigenkapital und langfristige Tragfähigkeit. Deshalb müssen Projekte sauber strukturiert sein. Energieeffizienz kann dabei ein Vorteil sein, weil niedrige Betriebskosten und Zukunftsfähigkeit zunehmend in die Bewertung einfließen.
Frage: Wie blicken Sie auf die nächsten Jahre?
Jörg Peters: Ich bin vorsichtig optimistisch. Die Branche steht unter Druck, aber der Bedarf ist unverändert vorhanden. Gute Immobilien in guten Lagen werden gebraucht. Gleichzeitig wird der Markt professioneller. Projekte müssen besser vorbereitet, realistischer kalkuliert und langfristiger gedacht werden.
Ich glaube, dass Unternehmen erfolgreich sein werden, die Qualität, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit zusammenbringen. Die Zeit schneller und rein spekulativer Entwicklungen ist schwieriger geworden. Dafür gewinnen solide Konzepte, saubere Planung und verlässliche Umsetzung an Bedeutung.
Frage: Was ist Ihre wichtigste Botschaft an Kunden, Partner und Interessenten?
Jörg Peters: Immobilien sind langfristige Entscheidungen. Deshalb sollte man nicht nur auf den Moment schauen, sondern auf die Zukunft. Ein gutes Gebäude muss heute funktionieren und auch in vielen Jahren noch werthaltig, effizient und angenehm nutzbar sein.
Unser Anspruch bei Casada ist es, Projekte mit Verantwortung zu entwickeln für die Menschen, die dort wohnen, für die Wirtschaftlichkeit der Immobilie und für die Zukunft des Bauens. Ganz im Sinne unseres Leitgedankens „In der Zukunft zuhause“ verbinden wir nachhaltiges Denken, innovative Lösungen und langfristige Werte.
96 Reihenhäuser baut die Casada GmbH in Kloster Lehnin. Doch die Immobilienbranche erlebt eine Vollbremsung. Der Immobilienentwickler erklärt, was Käufer jetzt beachten müssen.
Ulrich Wangemann
27.12.2023, 06:33 Uhr
Potsdam. Als Geschäftsführer der in Berlin ansässigen Projektentwicklungsgesellschaft Casada GmbH kennt Roman Freytag (43) die Probleme der Branche in der Region. Im MAZ-Gespräch schildert er offen, weshalb die Angst umgeht in der Szene und warum er selbst zuversichtlich ist.
Sie entwickeln in Kloster Lehnin ein Wohngebiet mit 96 Reihenhäusern für eine preisbewusste Klientel - Menschen, die sich mit großer Mühe ein Eigenheim leisten können. Genau diese Menschen werden hart getroffen von Inflation, Energiekrise, gestiegenen Baugeldzinsen und hohen Baukosten. Spüren Sie Zurückhaltung und Verunsicherung bei den potenziellen Kaufinteressenten?
Roman Freytag: „Wir spüren es überall. Der ganze Markt ist eingebrochen. Man hat einen Umsatz von zehn Prozent im Vergleich zu den Jahren davor. Das ist nicht nur bei Projekten in der Peripherie so, sondern auch innerstädtisch. In der Peripherie allerdings ist der Effekt verstärkt.“
Wie äußert sich das bei Ihnen?
„Von den 96 geplanten Reihenhäusern haben wir sechs errichtet als Musterhäuser. Unsere Planung sah vor, dass wir sukzessive die Häuser abverkaufen - das ist bisher nicht passiert. Die Nachfrage war schon sehr verhalten, als wir vor einem Jahr angefangen haben zu bauen. Damals gab es bereits Energiekrise, Inflation und andere Unsicherheiten. Wir bauen trotzdem, weil wir in unseren Passivhäusern die Zukunft sehen und eine Antwort auf die Krise, weil man keine Energiekosten mehr hat - die so genannte zweite Miete fällt weg. In unseren Häusern versorgt man sich selbst mit Energie. […]“
Das gesamte Interview finden Sie unter: https://www.maz-online.de/?utm_source=e421975b8fcd1efad644efc0d0bcacd7&utm_campaign=&aid=
Im Rückblick auf dieses Jahr möchten wir uns bei allen für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit herzlich bedanken.
Wir wünschen allen Frohe Weihnachten und senden viel Schwung für einen erfolgreichen Start ins neue Jahr!
Mit der Abrüstung der Fassade an der Wiesbadener Straße 56 wurde nun ein aufregender Meilenstein erreicht. Das enthüllt nicht nur das architektonische Schmuckstück hinter den Gerüsten, sondern steigert auch die Vorfreude auf die baldige Fertigstellung.
Wir stehen kurz vor der Zielgeraden, da die äußere Struktur abgeschlossen ist und wir uns nun den letzten Ausbauphasen zuwenden. Halten Sie sich bereit für weitere spannende Updates!
Spannung und Fortschritt prägen das Bauprojekt in der Carl-von-Ossietzky-Straße 36, das immer mehr auf seine Vollendung zusteuert. Eine faszinierende Vielfalt an architektonischen Meisterwerken definiert dieses dynamische Projekt, in dem verschiedene Wohngebäude eine einzigartige Geschichte erzählen.
Haus A, ein moderner Neubau mit insgesamt 6 Wohneinheiten, befindet sich in der finalen Phase des Rohbaus. Von den ursprünglich 6 Einheiten sind nur noch 4 verfügbar, da die restlichen bereits erfolgreich verkauft wurden. Dies unterstreicht die hohe Nachfrage nach diesen zeitgemäßen Wohnmöglichkeiten.
Haus B ist eine elegante denkmalgeschützte Villa mit 4 Wohneinheiten. Davon wurden alle Einheiten ebenfalls erfolgreich veräußert. Es wird voraussichtlich bis zum Jahresende fertiggestellt sein.
Gleichzeitig wurden bereits alle fünf Wohneinheiten im Haus C, die ehemalige Wäscherei, erfolgreich verkauft.
Die anhaltende Nachfrage nach diesen einzigartigen Wohneinheiten bestätigt die Attraktivität dieses vielseitigen Wohnprojekts. Interessenten können die Gelegenheit nutzen, sich die verbleibenden verfügbaren Einheiten in Haus A zu sichern, bevor das gesamte Bauprojekt seinen Abschluss findet. Diese Wohnprojekte bieten eine fesselnde Kombination aus modernem Komfort und historischem Charme.
Pressemitteilung des 1. VfL Potsdam:
Potsdam, 21. September 2023. Der 1. VfL Potsdam ist mit einem neuen Hauptsponsor in die neue Saison der 2. Handball-Bundesliga gestartet und mit der CASADA GmbH für die nächsten drei Jahre eine Partnerschaft eingegangen. Damit endete gleichzeitig die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Deutsche Wohnen SE.
Das Berliner Unternehmen ist auf nachhaltiges und umweltbewusstes Bauen spezialisiert und hat sich zum Ziel gesetzt, bundesweit energieeffiziente und umweltfreundliche Wohnlösungen anzubieten. Seit über 20 Jahren sorgt der neue Hauptsponsor des 1. VfL Potsdam für Bauprojekte, die mit Freude und Leidenschaft entwickelt und gleichzeitig ganzheitlich gedacht werden. Mit ihrem Know-how und einem motivierten Projektteam sorgt CASADA in Zusammenarbeit mit externen Architekten, Statikern, Baumanagern und Gebäudeplanern für Planungssicherheit, aber auch Flexibilität, um auf besondere bauliche Herausforderung zu reagieren.
Dabei ist dem Team um Roman Freytag, Geschäftsführer der CASADA GmbH, besonders wichtig, dass moderner Wohnkomfort und Umweltverträglichkeit Hand in Hand gehen können. „, In der Zukunft zuhause‘ ist nicht nur ein wichtiger Teil unserer Unternehmensphilosophie, sondern wird in jedem einzelnen Bauprojekt immer wieder aufs Neue angestrebt. Wir reden nicht nur vom energetischen Bauen, sondern setzen dieses mit unserem wegweisenden Passivhaus+ auch um, sodass unsere Projekte nicht nur dem neuesten Stand der Technik entsprechen, sondern immer auch einen Schritt weitergehen. Diese Eigenschaften sehen wir auch beim 1. VfL Potsdam. Das junge Team hat sich nach dem Aufstieg in die 2. Handball-Bundesliga von Spiel zu Spiel gesteigert und sich mit seiner unbekümmerten, aber auch ehrgeizigen Spielweise in die Herzen der Fans gespielt.“
„Wir sind sehr glücklich, dass wir ein so renommiertes Unternehmen gewinnen konnten, die Brust des 1. VfL Potsdam zu zieren. Der Wertekodex beider Unternehmen passt gut zueinander: Motivation durch Identifikation, Nachwuchs fördern und strategisch entwickeln, um nur einige Schlagwörter zu nennen“, erklärt VfL-Trainer Bob Hanning.
Als Titelsponsor ist CASADA künftig nicht nur auf allen Trikots der Spieler, Trainer und Betreuer präsent, sondern bei allen VfL-Heimspielen in der MBS Arena u.a. auch als Sponsor der „CASADA VIP Lounge“, mit einem Bodenaufkleber auf dem Spielfeld, auf LED Banden und der LED Videowall. Als offizieller „Partner des Jugendsports“ schließt die Vereinbarung auch die Unterstützung der Jugendleistungsmannschaften der C-, B- und A-Jugend des 1. VfL Potsdam mit ein.
„Mit der Partnerschaft möchten wir nicht nur den Bekanntheitsgrad von CASADA in der Region und darüber hinaus stärken, sondern uns bewusst für die Nachwuchsförderung und damit soziale Nachhaltigkeit im Handball einsetzen“, erklärt Roman Freytag. „Wir sind von der langjährigen Kooperation der Adler mit den Füchsen Berlin und der Arbeit an den jeweiligen Nachwuchszentren begeistert. Dass sich die Investition in den Nachwuchs lohnt, haben nicht zuletzt die Erfolge der deutschen U19- und U21-Weltmeisterschaften gezeigt, bei denen Potsdamer und Berliner Spieler ein wichtiger Teil der Nationalmannschaften waren.“
„Der VfL Potsdam steht für Nachwuchsförderung und Anschlussförderung auf hohem Niveau, und wir sind stolz und froh, mit CASADA einen Partner zu haben, der diese Werte teilt, und den Weg mit uns gehen möchte. Der Nachwuchs ist unser beider Zukunft“, ergänzt VfL-Geschäftsführer Frank von Behren.
Der nächste offizielle Auftritt des 1. VfL Potsdam im CASADA gebrandeten Trikot ist an diesem Samstag, den 23. September 2023, wenn die Adler auswärts auf den Dessau-Roßlauer HV 06 treffen. Die Zweitligapartie wird ab 19:30 Uhr live im Livestream bei Dyn übertragen.
Fotoquelle: 1. VfL Potsdam
Casada GmbH
Bayerischer Platz 1
10779 Berlin